Heute mal etwas aus Bereich der Bildung.....
Ich als Erzieherin muss genau überlegen, wie ich den Jahresalltag der lieben Klleinen herumbekomme ohne das zu viel gebastelt und gesungen wird, was nicht gut für die kleinen Kinder von Zeugen Jehovas ist. Dann kommt noch hinzu das man ständig achten muss was gegessen wird und was nicht. "Tote Oma" kommt aus 2 Gründen nicht auf den Teller... zum einen wegen dem Namen, zum anderen weil Blutwurst drin ist. Und während die anderen Kinder sich um die Schüssel fast förmlich kloppen, sitzt das Zeugenkind vor einem mit Kartoffeln und Sauerkraut..... man gut das nicht nur ich solche Probleme habe, oder sollte ich sagen schade....?

http://www.sueddeutsche.de/bildung/lehrer-blog-ich-will-nicht-in-die-schule-1.1770682

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Bruderinfo mit einem neuen Video zum Thema Kindesmissbrauch:

 http://youtu.be/C4qHPm818Bo

Hinzugefügt von Tropfen Wasser auf unserer gleichnamigen Facebookseite. Danke dafür!

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Kinder bei den Zeugen Jehovas....

heute möchte ich euch einen Vortag zeigen, der beschreibt, was Kinder bei den Zeugen Jehovas erleben, wie sie aufwachsen und welche Trauma das hinterlassen kann. Der Vortrag wurde am 04. Mai 2013 gehalten von Barbara Kohut in Regenstauf. Ich bekam die Erlaubnis, das ich das Material hier verwenden darf um es in meine Dokumentation aufzunehmen

http://vimeo.com/65523008#at=0
http://www.metacafe.com/w/10442381
http://www.metacafe.com/w/10442430
http://www.metacafe.com/w/10442551

Als Erzieherin habe ich auch öfters mit Kindern von Zeugen Jehovas zu tun, ausserdem war ich selber eine lange Zeit bei den Zeugen Jehovas, so das mir vieles von dem Gesagten wieder ins Gedächtnis fällt.

In diesem Rahmen und unter diesem Thema habe ich schon einmal die Kinder und Jugendbücher der Zeugen Jehovas auseinander genommen, sobald ich meinen anderen Bericht über die KdöR fertig habe werde ich mich mit dem Thema Kinder nochmals auseinander setzen und ihn diesmal aus der Sicht einer Erzieherin schildern.

Einen großen Dank geht an "+" für die Aufnahmen des Films und an Barbara Kohout, das ich die Aufnahmen verwenden darf.

LG Stefanie

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Informationen zur Religionsmüdingkeit von Kindern

Wenns um die Taufe geht heißt es oft, wir taufen keine Kinder. Allerdings geht es weit über das Taufen hinaus, besser gesagt, es geht um die Rechte der Kinder in Bezug auf Zusammenkunftsbesuche. Im Vordergrund steht immer das Sorgerecht der Eltern, denn diese müssen auf ihre Kinder aufpassen.

Wie lauten denn die Vorschriften zur Religionsmündigkeit in Deutschland?

Deutschland:
Wenn das Kind das 10. Lebensjahr vollendet hat ist das Kind anzuhören, wenn es um Religionswechsel geht. Das bedeutet im Fall der Zeugen
- Das Kind hat ein Recht seine Meinung zu äußern, wenn es darum geht, das die Eltern in diese Religionsgemeinschaft wechseln sollten und das Kind in diesem Glauben erzogen werden soll. Das Kind darf seine Meinung dazu sagen ohne das es Strafen dazu hageln darf.

Hat das Kind das 12. Lebensjahr vollendet, darf es nicht mehr in einem anderen/neuen Bekenntnis erzogen werden, wenn das Kind das nicht will. Im Fall der Zeugen Jehovas bedeutet das
- Sollten Eltern, mit einem Kind in diesem Alter, zu den Zeugen wechseln so kann das Kind mit einem "Nein" klar machen, das es nicht in diesem Glauben erzogen werden will. Andersrum ist es aber genau so. Sollten Kinder bisher im Glauben der Zeugen erzogen worden sein und die Eltern wechseln die Kirche, so kann ein Kind sagen, das es weiter in dem Glauben der Zeugen erzogen werden will.

Mit Vollendung des 14. Lebensjahres ist ein Kind vollständig religionsmündig, das heißt wenn eine Kind NEIN sagt zu Versammlungsbesuchen und Predigtdienst, dann ist das unbedingt zu beachten. Das Kind darf dann nicht mehr bedrängt werden oder bestochen oder anders überzeugt werden. Wenn das Kind das nicht will muss es das dann auch nicht. Ferner kann es dann auch sagen, ob es vielleicht in einem anderen Glauben geschult/gelehrt werden will, oder in keinem. Die Eltern müssen das ernst nehmen und das Kind weitestgehend darin bestärken und fördern.

Ignorieren Eltern die Religionsmündigkeit des Kindes, oder arbeiten sie gezielt daran mit unterschiedlichen Methoden den Willen des Kindes zu brechen, steht es dem Kind frei, sich deswegen zu Beschweren, oder Hilfe zu suchen, zB beim Jugendamt, bei der Kirche für die es sich interessiert, bei Lehrern und so weiter.

* Appropos Jugendamt Deutschland...
Es gelten derzeit neue Regelungen für Jugendämter. Kinder die sich ans Jugendamt wenden brauchen keine Angst zu haben das sich das Jugendamt an die Eltern wendet. Es gibt neuerdings eine Schweigepflicht und Kinder brauchen keine Angst mehr vor Repressalien seitens der Eltern haben.
Wenn Gefahr im Verzug ist oder das Amt helfen will und sich diesbezüglich an die Eltern wendet und die Eltern meinen den zuständigen Bezirk durch Umzug wechseln zu müssen, dann nützt denen das neuerdings auch nichts mehr. Früher war es so, wechselten die Eltern in einen anderen Landkreis, oder ein anderes Bundesland, so war ein anderes Jugendamt zuständig. Das heißt, das neue Jugendamt weißt unter umständen nichts von der Familie oder den Sorgen der Kinder. Das Jugendamt-Hopping ist aber nun nicht mehr möglich, die Jugendämter arbeiten nun untereinander vernetzt und nicht mehr als viele Einzelstellen der Kommunen und Landkreise.

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Infos zB auch erhältlich über:
http://de.wikipedia.org/wiki/Religionsmündigkeit
http://www.lexexakt.de/glossar/religionsmuendigkeit.php